


Der international tätige Choreograph und Tanzpädagoge Alan Brooks ist bekannt für seine kreativen Workshops mit Kindern und Jugendlichen. In seinen Projekten verbindet er Tanz, Musik und Ausdruck und legt dabei besonderen Wert auf Teamarbeit, Kreativität und Selbstvertrauen. Welch ein Glück, einen solch tollen Menschen und Pädagogen als Schulpaten zu haben.
Am 28. und 29. April war Alan Brooks erneut zu Gast an unserer Schule und arbeitete in der Turnhalle intensiv mit der DK1 mit Ihrer Klassenleitung Frau Reindl sowie mit einzelnen Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5a und 5g zusammen. Zwei Tage lang drehte sich alles um Bewegung, Rhythmus und kreativen Ausdruck.
Zu Beginn stand jeweils ein gemeinsames Warm-up auf dem Programm. Dabei wurden zu unterschiedlicher Musik ausdrucksstarke Tanzbewegungen eingeübt, die den Schülerinnen und Schülern halfen, ein Gefühl für Rhythmus und Körpersprache zu entwickeln.
Im Anschluss arbeiteten die Schülerinnen und Schüler zunächst alleine: Jede und jeder entwickelte eine eigene kurze Choreografie. Diese musste verschiedene Elemente enthalten, darunter einen Sprung, eine Drehbewegung, ein Bodenelement, eine Kreisbewegung sowie einen Platzwechsel. Die fertigen Choreografien wurden anschließend vor der Gruppe präsentiert – eine Aufgabe, die viel Mut erforderte und von allen engagiert gemeistert wurde.
Danach lernten die Schülerinnen und Schüler Elemente aus der brasilianischen Kampfkunst Capoeira kennen. Dabei wurden wichtige Bewegungen und Grundtechniken eingeübt. Aufbauend darauf entwickelten die Teilnehmenden in Zweier- oder Dreiergruppen eigene Choreografien im Stil eines Kampftanzes, die sie anschließend vorführten.
Zum Abschluss gab es noch eine besondere Gruppenübung: Jeweils vier Schülerinnen und Schüler präsentierten spontan eigene Tanzbewegungen, die von der restlichen Gruppe gleichzeitig nachgetanzt werden mussten. Diese Übung sorgte nicht nur für viel Spaß, sondern förderte auch Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und das Miteinander.
Besonders hervorzuheben ist die Wertevermittlung, die die Arbeit von Alan Brooks prägt. Im Sinne unseres Schulmottos „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurden im Projekt wichtige Werte wie Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung aktiv gelebt und vermittelt.
Auch über den Besuch unserer ehemaligen Rektorin am zweiten Tag des Workshops freuten wir uns sehr. Die hervorragende Arbeit von Alan Brooks mit den Kindern wollte sie sich keinesfalls entgehen lassen.
Das Tanzprojekt war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.


















